Da uns hin und wieder Fragen erreichen, wer denn nun einen ePtA braucht und wer nicht, wollen wir es gerne noch einmal zusammenfassen. Grob gesagt darf jedes approbierte Mitglied einen ePtA bestellen - notwendig ist dies jedoch nur, wenn die Telematikinfrastruktur genutzt und Patient*innen der gesetzlichen Krankenversicherung behandelt werden. Folgende Tabelle schlüsselt die Verpflichtung nach Gruppen auf: 

Tätigkeit

Beantragung verpflichtend

Eigene Niederlassung mit Kassensitz

ja

Jobsharing, Ermächtigung, Sicherstellungsassistent*innen, Anstellung in Praxis/MVZ/etc.

ja

Privatpraxis

nein

Angestellte in Kliniken

Ggf., zu erfragen beim Arbeitgeber

Institutionelle Tätigkeiten, Beratungsstellen etc.

nein

Ruhestand / keine Berufstätigkeit mehr

nein

PiA

nein

Ersetzt der elektronische Psychotherapeutenausweis (ePtA) die Praxiskarte (SMC-B)?

Nein, hierbei handelt es sich um eine Ausweiskarte für die Praxis. Weitere Informationen zu den Komponenten der Telematikinfrastruktur und Ansprechpartner finden Sie auch auf den Seiten der KVN und KBV. Ihre Kammer ist hier nicht der Ansprechpartner.

Welche Unterlagen soll ich vor der Antragstellung auf einen elektronischen Psychotherapeutenausweis (ePtA) vorab zur Hand haben?

  • Ein gültiges, amtliches Ausweisdokument für das Identifikationsverfahren (z.B. Personalausweis)
  • Ein Foto in Passbild-/Ausweisabmessungen und Qualität - nach Möglichkeit digital. Ein biometrisches Foto ist hier jedoch nicht notwendig.
  • Für den Antrag beim Vertrauensdienstanbieter ist ein Drucker notwendig.
Als Informationsquelle rund um den ePtA können wir Ihnen auch die Praxisinfo der BPtK empfehlen. Wir werden uns noch mit weiteren Informationen an Sie wenden.


Mit kollegialen Grüßen,

Roman Rudyk
Kordula Horstmann
Götz Schwope 
Jörg Hermann
Andreas Kretschmar



Psychotherapeutenkammer Niedersachsen
Roman Rudyk
Leisewitzstraße 47
30175 Hannover
Deutschland

051185030430

Vorbereitung: ePtA